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· Wolfgang Linder TexteConversionRatgeber

Gute Website-Texte selbst schreiben: so gelingt es

Wie du verständliche, überzeugende Website-Texte selbst schreibst, ganz ohne Werbe-Blabla. Praktische Tipps für kleine Unternehmen, die Kunden gewinnen wollen.

Inhalt dieses Artikels
  1. 1. Warum sind Texte wichtiger als schöne Bilder?
  2. 2. Für wen schreibst du eigentlich?
  3. 3. Wie fängst du an, wenn das Blatt leer ist?
  4. 4. Welche Fehler solltest du vermeiden?
  5. 5. Wie klingt ein Text menschlich statt werblich?
  6. 6. Wie viel Text braucht eine Seite?
  7. 7. Kurz zusammengefasst

Ein schönes Design zieht die Blicke an, aber überzeugen tun am Ende die Texte. Sie beantworten die Fragen deiner Besucher und geben ihnen das Gefühl, bei dir richtig zu sein. Die gute Nachricht: Du musst kein Werbetexter sein, um gute Website-Texte selbst zu schreiben. Ein paar einfache Prinzipien reichen schon weit.

Warum sind Texte wichtiger als schöne Bilder?

Bilder wecken Interesse, aber die Entscheidung fällt über Worte. Wer wissen will, ob du das richtige Angebot hast, liest. Deine Texte müssen also klar machen, was du tust, für wen und warum jemand gerade bei dir kaufen sollte. Ein hübsches Foto ersetzt diese Antwort nicht.

Für wen schreibst du eigentlich?

Der häufigste Fehler ist, über sich selbst zu schreiben statt über den Kunden. Deine Besucher fragen sich zuerst: Was habe ich davon? Dreh deine Sätze also um. Statt „Wir bieten eine breite Produktpalette” schreib, was der Kunde konkret bekommt und welches Problem du ihm löst. Stell dir eine echte Person vor und schreib für die.

Wie fängst du an, wenn das Blatt leer ist?

Nicht mit dem perfekten ersten Satz. Schreib erst mal auf, was du einem Kunden am Telefon erzählen würdest, in normaler Sprache, ohne Bewertung. Danach kürzt und ordnest du. Reden ist meist leichter als schreiben, deshalb hilft es vielen, den Text zuerst laut zu sprechen oder ins Handy zu diktieren.

Welche Fehler solltest du vermeiden?

Ein paar Klassiker, die Texte schwach machen:

  • Leere Superlative. „Höchste Qualität”, „bester Service”. Das behauptet jeder. Zeig es lieber an einem Beispiel.
  • Fachchinesisch. Begriffe, die nur du verstehst, schrecken ab. Schreib so, wie deine Kunden sprechen.
  • Bandwurmsätze. Lieber zwei kurze Sätze als einer mit fünf Kommas.
  • Kein klarer nächster Schritt. Sag am Ende, was der Leser tun soll: anrufen, schreiben, einen Termin buchen.

Wie klingt ein Text menschlich statt werblich?

Lies deinen Text laut. Klingt ein Satz so, wie du ihn nie zu einem Menschen sagen würdest, streich ihn. Persönliche Ansprache hilft, „du” oder „Sie” je nach Zielgruppe, aber immer direkt. Und trau dich, Ecken und Kanten zu zeigen. Ein ehrlicher, etwas eigener Ton bleibt besser hängen als ein glattgebügelter Standardtext. Wie Texte und Aufbau zusammen aus Besuchern Kunden machen, liest du im Beitrag Mehr Kunden über die Website.

Wie viel Text braucht eine Seite?

So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Auf der Startseite zählt der erste Eindruck, hier reichen wenige, starke Sätze. Auf Unterseiten wie deinen Leistungen darf es ausführlicher sein, weil Leute dort gezielt Antworten suchen. Wichtiger als die Menge ist der Aufbau: Zwischenüberschriften, kurze Absätze und Aufzählungen machen jeden Text leichter lesbar. Niemand liest eine Textwüste, egal wie gut sie geschrieben ist.

Kurz zusammengefasst

Gute Website-Texte sind keine Zauberei. Schreib für deine Kunden statt über dich, halt es einfach und sag klar, was als Nächstes zu tun ist. Wenn du beim Formulieren Hilfe brauchst oder jemanden, der deine Rohtexte in Form bringt, gehört das bei uns zum Leistungsumfang. Sprich uns an, wir unterstützen dich gern.

Brauchst du Hilfe bei deinem Webauftritt?

Wir beraten dich ehrlich und unverbindlich. Bei Bedarf setzen wir es direkt um.