Zum Inhalt springen
Zum Blog
· Wolfgang Linder Social MediaRatgeber

Reicht Instagram statt einer eigenen Website?

Instagram statt Website? Warum Social Media allein nicht reicht, was dir ohne eigene Seite fehlt und wann ein Profil als Start trotzdem okay ist. Klar eingeordnet.

Inhalt dieses Artikels
  1. 1. Was Social Media wirklich gut kann
  2. 2. Was dir ohne eigene Website fehlt
  3. 3. Der Punkt, den viele übersehen: dir gehört dein Profil nicht
  4. 4. Bei Google wirst du über Instagram kaum gefunden
  5. 5. Wann ein Profil als Start trotzdem okay ist
  6. 6. Unterm Strich

“Ich hab doch Instagram, wozu brauche ich noch eine Website?” Diese Frage höre ich oft, und sie ist berechtigt. Ein gepflegtes Profil bringt Reichweite, kostet nichts und ist schnell gemacht. Trotzdem ist meine klare Antwort meistens: Instagram statt Website reicht auf Dauer nicht. Warum, erkläre ich dir hier.

Was Social Media wirklich gut kann

Fangen wir mit dem Positiven an, denn Instagram hat klare Stärken. Du zeigst deinen Alltag, baust Nähe auf und erreichst Leute, die dich sonst nie gefunden hätten. Für den ersten Kontakt ist das stark.

Niemand sagt, dass du Instagram löschen sollst. Im Gegenteil. Die Frage ist nur, ob es als alleinige Basis für dein Geschäft taugt. Und da wird es dünn.

Was dir ohne eigene Website fehlt

Auf Instagram bist du eine Kachel unter Millionen. Alles sieht gleich aus, alles ist auf das Format der Plattform gequetscht. Du kannst deine Leistungen nicht in Ruhe erklären, keine durchdachte Preisübersicht zeigen, kein vernünftiges Kontaktformular einbauen.

Wer dich ernsthaft beauftragen will, sucht nach mehr. Nach Substanz, nach Verlässlichkeit, nach dem Eindruck: Hier steht ein echtes Unternehmen. Ein Profil zwischen Urlaubsfotos liefert das nur halb.

Der Punkt, den viele übersehen: dir gehört dein Profil nicht

Das ist für mich das stärkste Argument. Dein Instagram-Konto gehört nicht dir, es gehört der Plattform. Ändern sich die Regeln, wird dein Konto gesperrt oder verschwindet die App aus deinem Markt, ist deine ganze Präsenz auf einen Schlag weg. Mitsamt deinen Followern.

Deine eigene Website gehört dir. Deine Domain, deine Inhalte, deine Kundendaten. Niemand kann sie dir von heute auf morgen abdrehen. Das ist ein Unterschied wie Mieten und Besitzen.

Bei Google wirst du über Instagram kaum gefunden

Wenn jemand “Friseur in Prien” oder “Webagentur Chiemgau” googelt, taucht selten ein Instagram-Profil ganz oben auf. Gefunden wirst du über eine eigene Seite, die für deine Region und dein Angebot optimiert ist. Wie deine eigene Seite gezielt Anfragen bringt, liest du in 7 Tipps, wie deine Website mehr Kunden bringt.

Ohne Website überlässt du diese Suchanfragen schlicht deiner Konkurrenz.

Wann ein Profil als Start trotzdem okay ist

Sei ehrlich zu dir: Wenn du gerade erst anfängst, nebenbei testest oder dein Angebot noch findest, dann ist ein Instagram-Profil ein guter erster Schritt. Besser ein gepflegtes Profil als gar nichts.

Sobald es aber ernst wird und du von deinem Geschäft leben willst, gehört eine eigene Seite dazu. Das Schöne ist: Beides zusammen wirkt am besten. Instagram für den ersten Kontakt, die Website als solides Zuhause, auf das du verlinkst.

Unterm Strich

Instagram und Website sind keine Gegner, sie sind ein Team. Social Media bringt Aufmerksamkeit, die Website macht daraus Kunden. Auf Dauer nur auf eine Plattform zu setzen, die dir nicht gehört, ist ein Risiko, das du nicht eingehen musst.

Du überlegst, ob sich eine eigene Seite für dich lohnt? Wir ordnen das gern mit dir ein, offen und unverbindlich. Ein Blick auf die Preise oder eine kurze Nachricht über die Kontaktseite genügt.

Brauchst du Hilfe bei deinem Webauftritt?

Wir beraten dich ehrlich und unverbindlich. Bei Bedarf setzen wir es direkt um.