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· Wolfgang Linder SEOAnleitung

Wird meine Website gefunden? So prüfst du es in 10 Minuten

Wird meine Website bei Google gefunden? Mit diesen fünf Schritten prüfst du es selbst, ohne teure Tools, und weißt danach, wo du wirklich stehst.

Inhalt dieses Artikels
  1. 1. 1. Schau nach, ob Google deine Seite überhaupt kennt
  2. 2. 2. Such so, wie deine Kunden suchen
  3. 3. 3. Prüf die Karte getrennt von der Website
  4. 4. 4. Hol dir die Zahlen direkt von Google
  5. 5. 5. Lies, was Google über dich anzeigt
  6. 6. Was dir die Ergebnisse sagen
  7. 7. Und wenn das Ergebnis ernüchternd ausfällt?

Viele Betriebe wissen nicht, ob ihre Website bei Google überhaupt auftaucht. Sie tippen den eigenen Firmennamen ein, sehen sich auf Platz eins und sind beruhigt. Nur sagt das fast nichts aus. Ob deine Website bei Google gefunden wird, entscheidet sich bei den Suchen, in denen dein Name gar nicht vorkommt. Fünf Schritte, zehn Minuten, kein Werkzeug, das Geld kostet.

1. Schau nach, ob Google deine Seite überhaupt kennt

Tipp bei Google site:deine-domain.de ein, mit deiner echten Adresse statt des Platzhalters. Google zeigt dir dann alle Seiten deiner Website, die es in seinem Index hat.

Erscheint eine Liste, ist die Grundlage da. Vergleich die Anzahl grob mit dem, was deine Seite tatsächlich hat. Fehlen ganze Bereiche, etwa alle Leistungsseiten, ist das ein Hinweis.

Erscheint gar nichts, kennt Google deine Website nicht. Das kommt bei neuen Seiten in den ersten Wochen vor. Bei älteren Seiten steckt meist eine technische Sperre dahinter, die niemand bemerkt hat. Dann kannst du dir die restlichen Schritte sparen und musst zuerst hier ansetzen, denn ohne Eintrag im Index gibt es keine Chance auf einen Treffer.

2. Such so, wie deine Kunden suchen

Niemand außer dir und deinen Stammkunden sucht nach deinem Firmennamen. Neue Kunden suchen nach dem, was sie brauchen, und nach dem Ort: „Malerbetrieb Traunstein”, „Physiotherapie Cottbus”, „Steuerberater Prien”.

Wichtig: Öffne dafür ein privates Fenster im Browser (Inkognito-Modus). Google merkt sich, dass du deine eigene Seite ständig aufrufst, und zeigt sie dir deshalb höher an, als andere sie sehen. Das verfälscht den Eindruck.

Probier drei bis fünf Kombinationen aus Leistung und Ort durch, einmal am Rechner und einmal am Handy. Schreib dir auf, wo du landest. Erste Seite, zweite Seite, gar nicht. Genau diese Liste ist der ehrliche Stand deiner Sichtbarkeit.

3. Prüf die Karte getrennt von der Website

Bei Suchen mit Ortsbezug zeigt Google oberhalb der normalen Treffer eine Karte mit drei Einträgen. Die Daten dafür stammen aus dem Google-Unternehmensprofil, einem eigenen System, das mit deiner Website erst einmal nichts zu tun hat.

Bist du dort vertreten? Stimmen Öffnungszeiten, Telefonnummer und der Link zu deiner Seite? Viele Betriebe sind auf der Karte, aber nirgends sonst. Andere haben eine gute Website, aber kein Profil. Beides zusammen wirkt am stärksten, und der Link zwischen beiden muss stehen.

4. Hol dir die Zahlen direkt von Google

Raten hat ab hier ein Ende. Google stellt mit der Search Console ein kostenloses Werkzeug bereit, das dir genau zeigt, bei welchen Suchbegriffen deine Seite angezeigt wurde, wie oft jemand geklickt hat und auf welcher Position du standest.

Zum Einrichten brauchst du ein Google-Konto und musst nachweisen, dass die Domain dir gehört. Das geht über einen Eintrag bei deinem Domain-Anbieter oder eine kleine Datei auf dem Webspace. Wer seine Website betreuen lässt, fragt am besten kurz bei der Agentur nach, ob das schon eingerichtet ist. Falls nicht, lohnt es sich, darum zu bitten.

Nach ein paar Tagen laufen die ersten Daten ein. Was du dort siehst, ist das einzige verlässliche Bild davon, wie Google deine Seite tatsächlich behandelt.

5. Lies, was Google über dich anzeigt

Schau dir deinen Treffer aus Schritt 2 genau an. Der blaue Titel und die zwei Zeilen darunter sind das Erste, was ein Suchender von dir sieht. Steht da „Startseite” oder „Willkommen”? Oder ein Satz, der sagt, was du machst und für wen?

Vergleich das mit den Betrieben, die über dir stehen. Oft liegt das Problem gar nicht bei der Position. Der Text bringt einfach niemanden zum Klicken. Ein Treffer auf Platz vier mit einem klaren Titel kann mehr Besucher holen als ein nichtssagender auf Platz zwei.

Was dir die Ergebnisse sagen

Aus den fünf Schritten ergibt sich fast immer eines dieser Bilder:

  • Schritt 1 bleibt leer. Ein technisches Problem, das vor allem anderen gelöst werden muss.
  • Name ja, Leistung und Ort nein. Der häufigste Fall. Deine Seite erklärt Google nicht, was du wo anbietest.
  • Karte ja, Website nein. Das Profil trägt dich, die Seite selbst ist zu schwach oder nicht mit dem Profil verbunden.
  • Gefunden, aber kaum Klicks. Titel und Beschreibung deiner Seiten brauchen Arbeit.

Alle vier lassen sich beheben, nur eben nicht von allein.

Und wenn das Ergebnis ernüchternd ausfällt?

Dann geht es dir wie vielen kleinen Betrieben, deren Seite irgendwann gebaut wurde, ohne an Google zu denken. Über deine Arbeit sagt das nichts aus, nur über deine Website. Warum es sich lohnt, das zu ändern, steht in Kunden suchen dich online. Finden sie dich auch?. Und weil immer mehr Leute statt bei Google direkt bei ChatGPT fragen, lohnt auch ein Blick auf In der KI-Suche gefunden werden.

Wenn du dir die zehn Minuten sparen oder das Ergebnis einordnen lassen möchtest: Unser Website-Check ist kostenlos. Du bekommst einen Bericht mit den konkreten Schwachstellen und dem, was sich zuerst lohnt, und gehst damit keinerlei Verpflichtung ein.

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